Braunbär modernisiert österreichische Verwaltung ?!

Schön wärs!

Dass spätestens seit dem EU-Beitritt eine Verwaltungsebene abzuschaffen wäre, wird jetzt auch schon vom Braunbären vorgefürt: Brüssel fragt an warms 1) nur mehr zwei gibt und 2) warum die nicht anständig geschützt werden.

„In Brüssel erwartet man sich eine konkrete Antwort der Republik Österreich. Am Zug ist jetzt Umweltminister Nikolaus Berlakovich, der nächste logische Schritt dazu ist die Einberufung eines Bärengipfels mit allen Verantwortlichen der Bundesländer“, fordert WWF-Bärenprojektleiter Christoph Walder im Gespräch mit dem Standard. Doch im Lebensministerium legt man in Sachen Braunbären die Ohren an. „Da ist nicht der Minister zuständig, sondern die Bundesländer“, heißt es auf Anfrage nur knapp. Die Fährte führt somit in die Tiroler Landesverwaltung – das Habitat des EU-Naturschutzbeauftragten Christian Plössnig. „Aber ich bin ja eigentlich nur die Koordinationsstelle. Das Schreiben der Kommission habe ich nur entgegengenommen und an die Bundesländer weitergeleitet. Naturschutz ist nun einmal Ländersache, und ich werde mich da sicher nicht einmischen.“
– derstandard.at – Meister Petz in Österreich, Brüssel hat die Bären-fährte aufgenommen, 04. Mai 2009, 19:30

Zum glück hamma derart viele Institutionen, dass man eh alles nach belieben im Kreis schicken kann und nie was bewirkt, dafür dauernd was bearbeitet wird. Kann man nur hoffen, dass die EU in dieser Sache etwas schneller ist und gegebenenfalls „Sanktionen“ durchführt, diesmal mit deftigen Strafzahlungen, sonst ändert sich wieder nix, wie bei den letzten…..

Mit den eingenommenen Geldern könnte man dann anderswo Braunbären schützen

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