On being targeted by the NSA | The Tor Blog

It’s worth emphasizing that we designed bridges for users in countries like China and Iran, and here we are finding out about attacks by our own country.
Does reading the contents of those mails violate the wiretap act? Now I understand how the Google engineers felt when they learned about the attacks on their infrastructure

https://blog.torproject.org/blog/being-targeted-nsa

FYI der Informationsbürgerkrieg läuft natürlich schon lange, auch in Österreich.

Insecticides put world food supplies at risk, say scientists

Der Heilige Geist der Wissenschaft sagt:

“Overall, a compelling body of evidence has accumulated that clearly demonstrates that the wide-scale use of these persistent, water-soluble chemicals is having widespread, chronic impacts upon global biodiversity and is likely to be having major negative effects on ecosystem services such as pollination that are vital to food security“

http://www.theguardian.com/environment/2014/jun/24/insecticides-world-food-supplies-risk

Das ist ein politischer Prozess | schmetterlingssammlung

Wir sind aber schon mitten drin in unserer eigenen Dystopie. Manchmal ist es fast schmerzhaft kitschig wie sich Geschichte gleicht. Dann wenn entschlossener Antifaschismus am Notwendigsten wird beginnen Bürgerliche ihn zu kriminalisieren. Weil sie ihn mehr fürchten, als den Faschismus. Weil sie sich durch Antifaschismus angegriffen fühlen und ihr eigenes Nichtstun reflektieren müssten. Und weil es nicht sein darf, dass es eine selbstbewusste linke Szene gibt. Egal in welchem Bereich. Nicht bei Tierschützer_innen, nicht bei Refugees und nicht bei AntiFas.

http://schmetterlingssammlung.net/2014/06/06/das-ist-ein-politischer-prozess/

Brüssel: 240 Festnahmen bei Anti-TTIP-Demonstration – news.ORF.at

Öha, die Mächtigen machen sich ins Hoserl:

Etwa 500 Menschen nahmen demnach an dem Protest … teil.

…rund 240 Menschen festgenommen.

Sie setzte einen Wasserwerfer gegen die Demonstranten ein.

http://orf.at//stories/2230112/

Brüssel: 240 Festnahmen bei Anti-TTIP-Demonstration

Bei einer Demonstration gegen das geplante Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) hat die Polizei in Brüssel rund 240 Menschen festgenommen.

Darunter seien auch zwei Parlamentsabgeordnete der belgischen Grünen, meldete die belgische Nachrichtenagentur Belga heute. Etwa 500 Menschen nahmen demnach an dem Protest am Rande des European Business Summit teil. Die Polizei erschien mit einem starken Aufgebot vor dem Tagungsort. Sie setzte einen Wasserwerfer gegen die Demonstranten ein.

Zu dem zweitägigen Wirtschaftstreffen, das vor allem von belgischen Unternehmern organisiert wurde, kamen auch viele Politiker, unter ihnen EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Durao Barroso. Zur Teilnahme an der Demonstration hatte auch die globalisierungskritische Organisation ATTAC aufgerufen.

We need a new Operating System!

Money should be spent trying out concepts that shatter current structures and systems that have turned much of the world into one vast market. Is progress really Wi-Fi on every street corner? No. It’s when no 13-year-old girl on the planet gets sold for sex. But as long as most folks are patting themselves on the back for charitable acts, we’ve got a perpetual poverty machine.

It’s an old story; we really need a new one.

-Peter Buffett

http://nytimes.com/2013/07/27/opinion/the-charitable-industrial-complex.html

Freiheit im Bildungssystem? Nix da.

Die Grünen fordern mehr Geld für nicht-konfessionelle Privatschulen und kritisieren, dass die Vienna International School mehr Förderungen erhält, als sämtliche Montessori-, Waldorff- und Netzwerkschulen zusammen. Diese ungleiche Behandlung müsse aufhören fordern die Grünen. Bettina Tasser berichtet.

http://tvthek.orf.at/program/Hohes-Haus/1264/Hohes-Haus/7656120/Foerderung-der-Privatschulen/7656125

Unser täglich Fressen.

Der Kurier, Abteilung „Wirtschaft und Karriere“ deckt auf: Wir werden alle Sterben! Mangels Ham Ham. (Nur eine neue Grüne Revolution kann uns retten meinens‘.)

http://kurier.at/wirtschaft/marktplatz/nahrungsmittel-werden-knapp/56.392.602

Schau ma mal (*runterkletter* aufs gleiche Niveau)

Die Agrarexperten sind überzeugt, dass die globale Produktion bis 2050 um 60 Prozent gesteigert werden muss

Wir produzieren heute 100 Einheiten Lebensmittel, davon werden 1/3 mindestens verschwendet. Bleiben 66,6 Einheiten über. 66,6*1,6=106,6. Case Closed. Oh Wait, es geht aber weiter.

Eine Möglichkeit zur Produktionssteigerung ist der Einsatz von Düngemitteln und Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung.

Ahhh meine Augen! Dass ich sowas anno 2014 noch lesen muss schmerzt! Humus, anyone? Peak Oil, schon mal gehört? Oh frack, nehmen wir doch einfach Gas!

Stattdessen steigt der Anbau von gentechnisch veränderter Pflanzen außerhalb Europas.

Bingo! Und wer frissts? Euer Schweinebraten! (Und die Menschen vor Ort haben nix mehr zu Lachen.)

Laut einer Studie der Universität Berkeley wären die Weltmarktpreise für Mais und Ölsaaten ohne gentechnisch veränderte Pflanzen um 30 Prozent höher.

…und mehr davon in BäuerInnenhand die dann, Gott bewahre, womöglich auch noch davon leben könnten!

Laut Hersteller DuPont Pioneer sollte der Mais gegen Schädlinge resistent sein. Doch nach drei Jahren war Schluss mit der versprochenen Wirkung. Bauern klagen über beträchtliche Einnahmeneinbußen.

Aha?! Der Obligate andere Standpunkt um die eigene Ideologiefreiheit zu demonstrieren? Leider wird dieser Faden nicht weiter verfolgt. Stattdessen:

Anders in Indien. Durch den Anbau von gentechnisch veränderter Baumwolle sind „die Gewinne der Bauern um 50 Prozent höher“

AAAhhh meine Augen schon wieder! Definiere „Bauern“.

Allerdings wird sich die Situation „in den Tropen verschlechtern und im Norden stark verbessern“, lautet die Einschätzung von Klaus Eder, Direktor des Instituts für Tierernährung und Ernährungsphysiologie an der Justus Leibig-Universität Gießen. Eder sieht daher „geostrategische Gründe“, warum Russland und Kanada bei den Klimaschutzprogammen nicht mehr mitmachen.

Alles Klar, die Anderen sind die Bösen, insbesondere die Russen. (Sie verspritzen bestimmt FCKWs, heimlich!)

Case Closed.

Wir können uns nicht einfach morgen treffen und eine Revolution machen.

„Die Einbildung, Konsumvielfalt mache es möglich, die eigene Individualität frei zu entfalten, ähnelt einer Suchtkrankheit. Die sogenannte „Freizeit“ wird aufgefressen von Konsumzwängen und administrativer Notwehr.“

„Der Kapitalismus ist extrem wandlungsfähig. … So wird vormals Subversives und Widerständiges kommerzialisiert und entleert. Das für die Verwertungsbedingungen des Kapitalismus Brauchbare wird zur Ware.
Wichtig ist also die Stärkung echter emanzipatorischer Gegenkulturen, die nicht erstarren, sondern sich intellektuell wie praktisch weiterentwickeln und unvereinnehmbar werden.“

„Die analytischen Grundlagen müssen klar sein, sonst versteht man nichts: Das Wesen des Kapitalismus ist es, die beiden einzigen Springquellen des Reichtums um den Preis ihrer Zerstörung maximal zu verwerten: die menschliche Arbeitskraft und die Natur.“

„Wir können uns nicht einfach morgen treffen und eine Revolution machen. Wichtig ist der Dreiklang aus Theorie, Aktion und Organisation. Man muss autoritäre Raster überwinden und gezielt und klug Regeln brechen. Wenn man aber nichts über die Welt weiß und keine Theorie hat, dann kann man den Punkt gar nicht ausmachen, an dem es klug ist, Regeln gezielt zu brechen. Das ist dann einfach Zufall, wenn man mal diesen Punkt trifft. Außerdem braucht man einen Organisationsrahmen. Damit meine ich natürlich keine Parteien, sondern antiautoritäre Organisationen.“

„Keine autoritäre Hierarchie, aber auch keine lockere Unverbindlichkeit. … diejenigen, die mehr Erfahrung haben, sollen sich nicht dumm stellen müssen, weil andere sich sonst „überfordert“ fühlen. Aber sie sind verpflichtet, ihre Erfahrungen weiterzugeben und zur Diskussion zu stellen, sich also als Autorität tendenziell abzulösen.“

http://www.heise.de/tp/artikel/40/40798/1.html