Vandalen in Wien?!

Im standard ist heute ein artikel über so ein burschenschafterfest anlässlich des 190-jährigen bestehens dieser vereine. Am besten selbst mal durchlesen, eine kuriosität jagt die nächste! Sehr unterhaltsam, oder besser bedenklich.

Hier ein paar schmankerln:

  • Starken Beifall erntete Strache, als er vor der „Entfremdung“ warnte und Bundesrat Siegfried Kampl verteidigte: „Denkverbote“ und eine „Menschenjagd“ hätten stattgefunden.
  • Die Polizei hatte den Helden- und Ballhausplatz großräumig gesperrt. In der Hofburg wurden dann auch die „Freunde von der Polizei“ begrüßt, „die immer zur Stelle sind, wenn der linke Mob randaliert“
  • In der Hofburg herrschten Samstagabend drei Farben vor: Schwarz, Rot, Gold – immerhin feierten die Bekappten auch das 190-jährige Bestehen der deutschen Burschenschaften. Und sangen zum Schluss das Deutschlandlied: „Deutschland, Deutschland über alles“ – und diesmal ohne Zwischenrufe.

Sehr lustig auch: Da gibts einen verein namens vandalia dem u. a. HC Strache angehört. Die benennen sich nach einem germanischen stamm, der sich dadurch auszeichnete, rom zu plündern.
Wobei laut wikipedia: Der im 18. Jahrhundert aus dieser Begebenheit hergeleitete Begriff Vandalismus als Bezeichnung für „fanatisches Zerstören um seiner selbst willen“ ist dabei historisch sowie sachlich falsch. Die Vandalen plünderten die Stadt Rom für die damalige Zeit sehr gesittet und ohne blinde Zerstörungswut.
(Deswegen schreibe ich das weblog, weil ich dann solche dinge rausfinde, die ich sonst nicht lesen würde.)
Lustig finde ich den namen trotzdem.

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